Terry Pratchett: Heiße Hüpfer

Irgendwo am Ende der Scheibenwelt gibt es einen Kontinent, der nur als missratene Schöpfung bezeichnet werden kann. Dort ist es heiß und trocken und alles, was nicht sowieso giftig ist, kann tödlich wirken. Also das glatte Gegenteil vom schönsten Ort auf der ganzen Welt und es droht mit ihm endgültig zur Neige zu gehen. Als Retter kommt nur ein Mann mit Hut in Frage, der dort durch die rote Wüste wandert. Ein Zauberer, der nicht einmal weiß, wie "Zauberer" geschrieben wird. Rincewind, der letzte Held…

Und ein weiteres geniales Scheibenwelt-Buch! Ich mag diesen skurrilen Humor von Terry Pratchett so sehr, es ist jedes Mal wieder toll. Vor allem, weil hier auch wieder die ganzen Zauberer der UU auftauchen, die so schön schrullig sind. Ganz großes Kino. :]
27.7.05 20:04


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Ken Follet: Auf den Schwingen des Adlers

Teheran 1978: Noch regiert der Schah, aber die Straße gehört bereits den islamischen Revolutionären. In einem Vorort von Paris wartet der Ayatollah auf seine triumphale Rückkehr.
Zwei amerikanische Spitzenmanager werden ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben ist in höchster Gefahr. Ein texanischer Multimillionär schickt seine "Adler" in den Iran. Ihr Auftrag: "Befreit die Männer um jeden Preis!"


Kein sonderlich gutes Buch. Ich bin bei Ken Follet wirklich hin und her gerissen; mal schreibt er total gut, mal sehr durchschnittlich. Dieses gehört leider zu letzterer Sorte. Das beste daran ist noch, dass man ein wenig den Verlauf der Revolution mitkriegt. Ansonsten weiß man eigentlich schon vorher, was passiert. Nicht so sehr spannend, ich bin nicht gerade begeistert.
27.7.05 20:05


José Latour: Flucht aus Havanna

Elliot Steil, Sohn einer kubanischen Mutter und eines gebürtigen Amerikaners, der vor der Revolution auf der Insel arbeitete, ist ein vom Leben desillusionierter Lehrer in Havanna. Wie viele seiner Landsleute würde er Kuba gerne verlassen, hat sich jedoch längs in sein Schicksal ergeben. Doch dann bietet sich ihm unverhofft die Möglichkeit zu fliehen. Ein Mann, der sich als alter Freund seines verstorbenen Vaters ausgibt, erzählt ihm von den Verheißungen des gelobten Landes Amerika. Die Überfahrt nach Florida kostet ihn allerdings fast das Leben, stellt sich der mysteriöse Amerikaner doch als Betrüger heraus. Angekommen im Little Havanna von Miami macht sich Elliot auf die Suche nach ihm, um Rache zu nehmen…

Ja… Das Buch ist ok. Teilweise baut er sogar Spannung auf. Kuba wird schön beschrieben, das fand ich nett. Ansonsten etwas platte Story; für Urlaub ok, aber ansonsten zu anspruchslos.
27.7.05 20:06


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Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

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