Isabel Allende: Von Liebe und Schatten

Irene ist Tochter aus einer gutbürgerlichen Familie in Chile, die in den letzten Jahren in finanzielle Nöte gekommen ist. Deshalb führt ihre Mutter ein Seniorenwohnheim, mit deren wunderlichen Einwohnern Irene durch eine besondere Freundschaft verbunden ist.
Bei ihrer Arbeit als Journalisten lernt Irene den jungen Fotografen Francisco kennen. Gemeinsam arbeiten sie an einer Geschichte über das junge Mädchen Evangelina, die angeblich Wunder bewirken kann. Sie werden Zeugen, wir Soldaten in das Haus von Evangelinas Familie eindringen. Anschließend ist Evangelina verschwunden.
Irene und Francisco wollen das Geschehen aufklären und entwickeln dabei eine immer tiefere Zuneigung zueinander. Obwohl sie sich dadurch selbst in Gefahr bringen, versuchen sie auf Missstände in ihrem Land hinzuweisen.


Die Geschichte an sich ist nicht besonders, recht einfach. Was dieses Buch aber trotzdem zu etwas Besonderem macht, ist der Stil, die Erzählweise. Isabel Allende schildert Situationen so ergreifend und weiß auch, andere Situationen entsprechend zurückhaltend zu beschreiben. Ein eher ruhiger Roman über eine sehr unruhige Zeit. Die Liebe spielt eine wichtige Rolle. Aber sie ist nicht das Hauptthema. Im Vordergrund steht vor allem die Entwicklung Irenes zu einer Art Revolutionärin, mit Francisco an ihrer Seite. Und eine gewisse Spannung zieht sich durch die ganze Geschichte... Lesenswert.
2.4.05 16:27
 


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