Ragnar Ohlsson: Und der Sinn des Lebens?

Eine Gruppe jugendlicher Umweltschützer besetzt ein Haus, um den Bau einer Umgehungsstraße zu verhindern. In den Wochen der Hausbesetzung diskutieren sie leidenschaftlich und lebendig über die wesentlichen Fragen des Lebens.

Eigentlich ist die Geschichte egal, sie ist auch nicht besonders tiefsinnig. Was dafür aber viel wichtiger ist, sind die philosophischen Fragen, die aufgeworfen werden. Es sind die grundlegenden Fragen, auf die man immer wieder stößt; wie z. B. "Haben wir einen freien Willen?", "Wann ist ein Mensch ein Mensch?" oder eben auch die Sinnfrage. Sie werden andiskutiert und man muss selbst weiter nachdenken, sich mehr Informationen besorgen. [In letzterer Hinsicht helfen auch gut die Kommentare des Autors am Ende des Buches zu jedem Kapitel.] Und das ist genau richtig so, denn ein einziges Buch kann ja niemals Antworten auf Fragen wie diese geben.
Hochphilosophisch. Dass gerade ich das lese, ist ja sehr erstaunlich. Nach "Sophies Welt" war ich ja eigentlich erstmal durch mit der Philosophie, hatte genug von alldem. Aber nach und nach erwacht das Verlangen nach Gedanken über solche Fragen, nach der Suche nach Antworten, wieder. Und es war toll, dieses Buch zu lesen. :]
12.6.05 23:02
 


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Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

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