Jostein Gaarder: Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort

Es ist Weihnachten, und unten im Haus bereitet die Familie alles zum großen Fest vor. Da beginnt Ariel mit der kranken Cecilie zu sprechen: über die Schöpfung, den Kosmos und die Sinne, mit denen die Menschen die Schöpfung wahrnehmen. Umgekehrt möchte Ariel von Cecilie alles über das Leben der Menschen wissen, die im Gegensatz zu ihm ja sterbliche Geschöpfe sind. Zum ersten und letzten Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilie herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken. Ein unendlicher Kosmos tut sich ihr plötzlich hinter Wörtern und Begriffen auf, den sie nur bruchstückhaft erfassen kann. Doch bei aller Unfertigkeit ist sie am Ende der Welt und sich selbst ein großes Stück näher gekommen.

So ein zauberhaftes, philosophisches Buch! So anregend zum Nachdenken! Ein Engel und ein Mädchen unterhalten sich über Himmel und Erde und werfen dabei Fragen auf, die man sonst ganz selbstverständlich übersieht. Jostein Gaarder ist wirklich ein ganz fantastischer Autor, der so leise, so ruhig beschreiben kann. Von einem "lebensbejahenden Buch" schreibt eine Journalistin im Züricher Tages-Anzeiger - und sie hat so Recht! Ich habe wohl kaum je ein schöneres Buch über das Leben gelesen. :]
18.6.05 10:33
 


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Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

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