Haruki Murakami: Mister Aufziehvogel

Toru Okada ist unzufrieden mit sich und der Welt. Er fühlt sich wie ein Spielzeugvogel, der von wer weiß wem aufgezogen wird. Der 30jährige gibt seinen Job in einer Tokioter Anwaltskanzlei auf, um sich in Ruhe über einen Neuanfang klar zu werden. Nach seinem Ausstieg aus der Alltagswelt tun sich diesem "Mister Aufziehvogel" plötzlich Wirklichkeiten auf, von denen er bisher nichts ahnte: erotische, ökonomische und politische. Selbst über seine eigene Ehe drängen sich dem Helden Schwindel erregende Vermutungen auf. Er erkennt, dass unter dem Alltagsleben der Großstadtgesellschaft andere, geheime Kräfte wirken.

Zuerst muss ich sagen, dass ich das Buch nicht vollkommen verstanden habe; am Schluss wurde alles ein wenig verwirrend. Doch trotzdem war es einfach so gut! Ich habe lange kein wirklich gutes Buch mehr gelesen, dies ist auf jeden Fall eins. Wie Murakami Reales, Irreales, Vergangenheit, Gegenwart in dieser Geschichte vereint, ist einfach perfekt, man kann sich alles lebhaft vorstellen, sich in die Person(en) hineinfühlen...
In Murakamis Büchern kann man sich wie in wunderbaren Träumen verlieren, schreibt der Spiegel - wie recht er doch hat...
9.8.05 19:34
 


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Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

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