Paulo Coelho: Der Dämon und Fräulein Prym

Der Dämon und Fräulein Prym Bis zum Eintreffen des Fremden war Bescos ein gottverlassenes Nest mit 281 Einwohnern, null Kindern, drei Straßen und ein paar verfallenen Häusern. Das Leben friedlich bis eintönig, das langsame Ausbluten des Dorfes unausweichlich, denn die jungen Leute zieht es in die Stadt. Nur die hübsche Kellnerin Chantal Prym lebt noch in Bescos, ist aber fest entschlossen, das Kaff mit dem erstbesten Mann zu verlassen, der sie mitnimmt. Ist der Fremde endlich der Ersehnte?
Nein, der geheimnisvolle Mann mit dem merkwürdigen Schatten an seiner Seite hat ein ganz anderes unmoralisches Angebot im Gepäck: Elf Goldbarren will er den Dörflern schenken, wenn einer von ihnen innerhalb von sieben Tagen gegen das Gebot "Du sollst nicht töten" sündigt. Unermesslicher Reichtum gegen Mord - geht die grausige Rechnung des Dämons auf? Zum ersten Mal versteckt sich Chantal nicht vor den Herausforderungen des Lebens, sondern ist bereit, für ihr Glück zu kämpfen.


Coelho schreibt immer so einfach, dass man sofort versteht, was gemeint ist - und dennoch oder gerade deswegen sind seine Bücher so unglaublich wertvoll. Es steckt so viel Lebensweisheit, so viel Gedankengut darin. Manches kommt einem sehr bekannt und alltäglich vor und doch fängt man auf einmal wieder an, darüber nachzudenken, sich seines eigenen Lebens bewusst zu werden.
So auch in diesem Buch: Der ewige Kampf des Guten gegen das Böse mit authentischen Charakteren in interessanter Umgebung. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen; hat mir sehr gefallen.

11.12.05 15:37
 


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