Paulo Coelho: Der fünfte Berg

Der fünfte BergDer Roman versetzt uns zurück ins Jahr 870 v. Chr.: Auf Wunsch seiner Gemahlin, der Heidenprinzessin Isebel, befiehlt König Ahab von Israel, den Kult des Herrn durch den der Götzen des Libanon zu ersetzen. Gott missfällt dies, und er lässt durch den 23jährigen Elia eine Dürreperiode prophezeien. Elia wird daraufhin von den Soldaten des Königs verfolgt und flieht nach Phönizien. Die Phönizier begegnen ihm mit Misstrauen und machen ihn zum Sündenbock für alles Unheil, das über sie hereinbricht: Vor den Toren der Stadt stehen assyrische Truppen, in der Stadt verschanzen sich die Belagerten hinter Aberglauben und untauglichen Traditionen. Elia kämpft ums Überleben, für sich, für seinen Glauben, für seine Liebe, für seine neue Heimat. Aus diesem Kampf wird immer mehr ein Ringen um seine Selbstbestimmung, ein Ringen mit seinem Gott.

Paulo Coelho erzählt hier die Geschichte des Propheten Elia. Nicht, wie sie in der Bibel steht, sondern auf seine ganze eigene Weise. Die Geschichte eines Flüchtlings, eines Menschen auf der Suche nach sich selbst und seiner Bestimmung. Sehr, sehr schön. :]

26.12.05 17:27
 


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