Isabel Allende: Das Geisterhaus

Isabel Allende erzählt die Geschichte des Esteban Trueba, seiner Schwiegermutter Nivea, seiner Verlobten Rosa, seiner Frau Clara, seiner Tochter Blanca, seiner Enkelin Alba - und vor allem die Geschichte ihres Landes im Spiegel dieser Familie!

Die männliche Hauptperson und diese Frauen - die eigentlichen Hauptpersonen - durchleben die politischen und geologischen Erdbeben in Chile von etwa 1900 bis in die Mitte der 70er. Interessant ist auch der Wechsel in der Erzählperspektive: manchmal erzählt Esteban Trueba, dann wird die Geschichte aus dem Nachlass seiner Frau rekonstruiert, wodurch sich dem Leser immer wieder zu einer Episode, einer politischen Frage, einer vertretenen Meinung zwei Ansichten eröffnen.


Fantastisch. Erstmal ist dieses Buch wirklich grandios geschrieben, stilistisch. Und dann erzählt es auch noch eine tolle, interessante Geschichte. Ich, die ich sehr fasziniert von Südamerika bin, finde das Buch natürlich sowieso gut. Aber ich denke, dass es auch alle anderen in seinen Bann ziehen kann. Nur empfehlenswert!
10.12.04 17:56
 


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Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

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