Jostein Gaarder: Das Orangenmädchen

Georg hat seinen Vater kaum gekannt. Er starb, unheilbar krank, als Georg vier war. Doch plötzlich, elf Jahre später, ist da ein Brief. Der Vater hat ihn an den "großen" Sohn geschrieben und wie durch ein Wunder taucht er genau zum richtigen Zeitpunkt auf. Es ist ein Abschiedsbrief, natürlich, aber vor allem erzählt er von der hartnäckigen und bisweilen komischen Suche des Vaters nach einem geheimnisvollen Orangenmädchen - es ist die Geschichte einer großen Liebe. Für Georg ist die Lektüre des Briefes erst nur eine Reise in die Vergangenheit. Bis er begreift, dass es auch um seine Zukunft geht. Bald wird auch er sich fragen müssen, wie er es mit der Liebe und dem Leben hält. Der Vater kann ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte ihm die richtigen Fragen stellen.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte. Mit ein wenig Philosophie garniert. Eine herrliche Mischung! Die Suche nach dem Orangenmädchen ist so wunderbar romantisch und bisweilen traurig. Und dazu schafft es Jostein Gaarder, philosophische Fragen in die Geschichte einzubringen. Ein Buch zum darin Versinken und Nachdenken. Perfekt. =)
7.1.05 20:56
 


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Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

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